Über Pfeffergeist

Der Name „Pfeffergeist“ setzt meist direkt Assoziationen frei. Er ist wohl recht poetisch. Und das soll er auch sein. Im ursprünglichen Sinne des Wortes „poetisch“, das aus dem Griechischen stammt und neben dem alltagsverständlichen „dichterisch“ eigentlich „zum Hervorbringen gehörend“ bedeutet.*

So passt ein poetischer Name perfekt zur Beratung und zum Coaching:

Pfeffergeist bringt zu Bewusstsein, was zuvor geschlummert hat. Das fühlt sich an wie ein Niesen, das sich ankündigt: mit einem Kribbeln, als hätte man Pfeffer in der Nase. Es hilft, ins Licht zu schauen und was sich zeigt mit Wärme in den Blick zu nehmen. Pfeffergeist ist Wind: mal Windstoß, mal Sturm, das Niesen, der Pfeffer.

Pfeffergeist schafft Platz für Neues, räumt auf und klärt. Und manchmal treibt er Tränen in die Augen. Zurückgehalten ist Pfeffergeist recht unbefriedigend – wie ein zurückgehaltenes Niesen. Man kommt drüber weg, läuft weiter, funktioniert. Alles wie immer. Und doch: Stehen bleiben lohnt sich. Mutig hinzuschauen, auszuhalten. Nach dem Sturm wird es ruhig und klar – im Denken, Fühlen und Handeln. Spannungen lösen sich, Energie beginnt zu fließen: Pfeffergeist ist Bewegung.

*laut Duden, aufgerufen am 20.02.2019: https://www.duden.de/rechtschreibung/poetisch

2 Gedanken zu „Über Pfeffergeist“

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